Heilung von gläubigen Gotteskindern

Gott will uns durch die Krankheit und Beschwerden etwas sagen. Kol.3/33

Ursachen für die Krankheit der Gläubigen finden wir in der heiligen Schrift in Folgendem:

1. Sünde

Hätte Adam nicht gesündigt, wären Krankheit und Tod nicht in die Welt gekommen. Rö. 5/12; Rö. 8/20
Durch den Sündenfall sind sowohl die körperliche als auch die nichtkörperliche Natur des Menschen betroffen.
Geist und Seele wurden durch die Sünde gezeichnet und der Leib mit Krankheit und Verfall behaftet. Jesus Christus kam, um die Menschen zu retten, um unsere Sünden zu vergeben. Er rettete Seelen und heilte Leiber/Körper.
Vergebung und Heilung ergänzen einander, ja – sind untrennbar miteinander verbunden.

Aber hüten wir uns davor, einen Menschen nach seinen Krankheiten einzuschätzen. _„Gottes Wege sind nicht unsere Wege, Gottes Gedanken (Berechnungen) sind nicht unsere Gedanken…”_ Rö. 11/33+34

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2. Natürlicher Weg zum Tod

Wir kennen weder die Stunde noch die Art des Todes. Gott kennt alles – vom Ende her. 2. Kö 13.14

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3. Erziehung

Off. 2/ 21-24
vgl. 1. Kor. 11/30-32

1. Kor. 5/ 1-5
Kinder Gottes werden vom Heiligen Vater häufig durch Krankheit erzüchtigt – mit dem Ziel ihre Aufmerksamkeit auf ein Vergehen zu richten, das noch übersehen wurde.
Das könnte sein:
Eigenwille, Ungerechtigkeit, Schuld, Stolz, Hartnäckigkeit, Weltliebe, Gier, Ungehorsam gegen Gott.
Oft ist jemand betroffen (vgl. Hiob), der sehr tief im Glauben steht. Ziel ist das Selbstgericht des Betroffenen. Dadurch kann wieder Vergebung und Heilung geschehen und sehr oft anschließend weiteres geistiges Wachstum. (Heb. 12/10) nach oben

4. Prüfung

Besonders Gläubige, die eine intensive Beziehung zu Gott haben, erleben Krankheiten als Prüfung. (vgl. Hiob 2.10:)
„Das Gute nehmen wir entgegen von unserem Gott, aber das Böse nehmen wir nicht entgegen …“ (siehe auch Jes. 48/10 2. Kor. 12/ 8-10)

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5. Zur Ehre Gottes

„Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, es sollen die Werke Gottes offenbar werden“ (Joh. 9/3, auch Joh. 11/4)

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6. Gottes Weg

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, ja denen die gemäß Vorsatz berufen sind.“ Röm. 8/28

Denn nicht sind meine Berechnungen (Gedanken, Wege – Luth.) euren Berechnungen (Gedanken, Wege – Luth.) – Treuewort des Herrn Rö. 11/ 33+34

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7. Das ICH (Eigenwille, Eigenliebe)

Gott will erreichen, dass seine Kinder mit seinem Weg und seinem Willen zufrieden sind.
Krankheit und widrige Umstände lassen uns unsere wahren Zustand und unsere wahre Beziehung zu Gott erkennen.
Deshalb wird manche Krankheit verlängert, bis sie ihren Zweck erfüllt hat.
Wie sehr erschrecken uns Symptome, unsere Verstand sucht nach Wegen der Heilung (Ärzte, Therapeuten und Medikamente). Gottes Absicht ist es aber, seine Kinder erkennen zu lassen, dass alles, was auf sie zukommt, von ihm gegeben wurde. Luk. 12/7, 21/18, Mat. 10/3
Jede Entdeckung eines negativen Symptoms sollte uns deshalb ermahnen, uns mit dem Herrn – und nicht dem Körper zu beschäftigen.

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8. Eigenverschuldung

„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist und den ihr von Gott habt ….“ 1. Kor. 6/12+19+20

„Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten … aber nicht alles baut auf ….. aber alles soll mich nichts gefangen nehmen! 1. Kor. 6/12, 10/23

Wer seinen Körper wider besseren Wissens, Gefahren, Verunreinigungen, Schlemmerei, Giften usw. aussetzt, verschuldet durch Leichtsinn und Unachtsamkeit Krankheiten.

„Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben …“
1.Kor. 3/17

Ebenso kann es folgenden Menschen geschehen: „auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammern und den Weg des Friedens kennen Sie nicht“
Röm. 3/16+17

Nicht zu vergessen ist die persönliche Sünde beim Abendsmahlgenuß nach
1. Kor. 11/27-32

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9. Verfehlungen in der Vergangenheit und Gegenwart

Verfehlungen müssen erkannt und benannt werden, Verzeihung erbeten und ggf. Wiedergutmachung (z. B. bei Gestohlenem).
Wenn Verfehlungen nicht bekannt werden und nicht um Vergebung gebeten wurde, kann diese auch nicht in Anspruch genommen werden und damit keine vollständige Heilung gegnadet werden; d. h. geschehen.

Nicht unbenannt bleiben sollen Verfehlungen in früheren Dasein (?) und Verfehlungen von Vorfahren. Joh. 9/2+3

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